Es ist ja nicht immer so einfach, sich durch den Wald von Werbeaussagen durchzukämpfen, um eine wirklich nachhaltige Versicherung zu finden. Das größte Problem dabei ist, dass es keine einheitliche Definition dafür gibt, ab wann eine Versicherung nachhaltig ist. Manche Versicherer bieten ihren Kunden nachhaltige Leistungen an, andere engagieren sich im sozialen und kulturellen Umfeld oder unterstützen nachhaltige Projekte, wie das Renaturieren von Mooren oder das Wiederaufforsten von Wäldern. Andere versprechen, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, nachhaltig in den Kapitalanlagen zu werden. Allerdings liegt dieser Zeitpunkt oft in so weiter Ferne, das wir da nicht mehr von Nachhaltigkeit sprechen sondern eher von greenwashing. Was für uns eine nachhaltige Versicherung ausmacht, haben wir schon einmal hier aufgeschrieben.
Es gibt für alles eine gute Lösung
Wir haben ja schon geschrieben, dass es mehrere Lösungen für eine nachhaltige Versicherung in Deutschland gibt. Im Bereich der Sachversicherungen gibt es hierfür verschiedene Möglichkeiten.

Die Ostangler Versicherungsgilde, die besonders in den Bereichen Haftpflicht und E-Bike besonders günstig sind. Hier gibt es Informationen über die nachhaltigen Projekte der Ostangler.

Oder unsere Partner vom Netzwerk bessergrün, dem Marktplatz für nachhaltiges Leben. Hier gibt es für die meisten Versicherungsbereiche passende Angebote von Gesellschaften mit nachhaltigen Kapitalanlagen (Artikel 8). Auch bessergrün unterstützt neben den nachhaltigen Kapitalanlagen nachhaltige Projekte.
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Eine weitere Alternative ist die Waldenburger Versicherung. Dieser Versicherer bietet im Bereich der privaten Sachrisiken Tarife mit sehr guten Leistungen mit der Möglichkeit, die Beiträge ESG-konform anlegen zu lassen. Außerdem macht sich die Waldenburger in Sachen Moorschutz besonders stark.
Es ist nicht alles „grün“ was glänzt!
Was uns ja total nervt, sind die vielen Versprechungen von Versicherern, ganz viel Nachhaltigkeit zu bieten um dann lediglich die sowieso notwendigen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Wer ab 2050 klimaneutral wirtschaften will, ist nicht nachhaltig, er erfüllt das Gesetz, mehr nicht. Was wir brauchen sind Menschen, die Verantwortung übernehmen. Verantwortung für unser aller Zukunft. Und am besten arbeiten diese Menschen in den Vorstandsetagen von Unternehmen, die Macht ausüben – Banken und Versicherungen.
Mit nachhaltigen Grüßen
René Russell